So

01

Jan

2017

2017

Mögen sich Eure Wünsche, Euer MUT & Eure Hoffnungen entfalten und gedeihen!

Wir sehen uns am 1. November 2017 wieder!

 

Euer Lichtpunkt-Team

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Sa

31

Dez

2016

Tausende Lichtpunkte erhellen das Jahr

Liebe Lichtpunktfamilie,

 

 

wir verabschieden das Jahr 2016 und mit ihm auch die diesjährige Aktion Lichtpunkt. In den vergangenen Wochen haben wir gemeinsam all den Kindern gedacht, die zu wenig Zeit auf dieser Welt hatten und ihnen Lichtpunkte gesetzt. Sie werden nie vergessen sein! Unsere Lichtpunkte strahlen für sie, die Kinder, aber auch für uns, die Mütter und Väter, Omas und Opas, Schwestern und Brüder, Angehörige und Freunde, als Zeichen unserer Trauer und unserer Anteilnahme. 

 

 

 

Die Aktion Lichtpunkt bietet verwaisten Eltern gleichzeitig den Raum, Erfahrungen zu teilen und sich auszutauschen, sich unter Nicht-Betroffenen Gehör zu verschaffen. In den von uns veröffentlichten Erfahrungsberichten nähern wir uns jedes Jahr einem ganz speziellen Aspekt des Trauerprozesses. Die Aktion Lichtpunkt 2016 stand im Zeichen der Zimmer, die leer und stumm bleiben, wenn ein Kind geht, und was dann mit ihnen geschieht. In ihren berührenden Beiträgen berichteten uns Elke & Celine Schmieder, Luise Langwald, Katja Hartzsch, Nadja Salzberg und Katja Gieseler über ihren persönlichen Umgang mit den Zimmern ihrer Kinder. Von ihnen durften wir erfahren und lernen, dass es auch hier keinen Königsweg gibt, nachdem man sich richten kann oder gar richten sollte. Ihre Berichte haben uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie unterschiedlich, wie individuell Trauerwege verlaufen – zeitlich und in ihrem Ausdruck – eine Tatsache, die vom Umfeld akzeptiert und respektiert werden muss. 

Seit Beginn der Aktion Lichtpunkt im Jahr 2012 haben wir über 2.550 Lichtpunkte verschickt. In diesem Jahr sind wieder weitere Lichtpunkte dazugekommen, aus deren Erlös wir für die wichtige Arbeit des Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V. und des Bundesverband Kinderhospiz e.V. eine kleine, aber feine Spende generieren konnten. Besonders stolz macht es uns, dass wir in diesem Jahr mit der digitalen Lichtpunktkarte online gehen konnten. Es ist schön, zu sehen, wie hier das Meer an Lichtpunkten in Deutschland und darüber hinaus stetig wächst und Ihr Namen und Botschaften für Eure Lichtpunkte hinterlasst. Es ist diese Sichtbarkeit, die ein wichtiges Signal nach Außen trägt: Die Trauer um ein Kind ist kein Einzelfall – sie ist mitten unter uns. Nur in einer solidarischen Gemeinschaft findet sie Trost. 

Mit der diesjährigen Aktion Lichtpunkt blicken wir auch zurück auf fünf Jahre, die es die Aktion bereits gibt. Ein kleines Jubiläum für uns, doch mit fünf Jahren stecken wir auch noch in den Kinderschuhen. Laufen und sprechen können wir schon, nun heißt es weiter wachsen und lernen. Das können wir nur mit Hilfe von Euch, liebe Lichtpunktfamilie, die Ihr weiter Lichtpunkte setzt und mit uns im Austausch bleibt. Was berührt Euch? Was sind Eure Themen, über die zu wenig gesprochen wird? Wir möchten sie aufgreifen, darüber berichten, sie für Betroffene wie Nicht-Betroffene gleichsam zugänglich machen. 

Wir danken Euch für Eure Treue! Für das Jahr 2017 wünschen wir Euch viel Licht, Frieden, Gesundheit und MUT! 

 

Von Herzen

 

Euer Aktion Lichtpunkt-Team

 

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Sa

24

Dez

2016

Weihnachtsgeschenk

Fünf Bücher und zwei Kalender für die Lichtpunktfamilie

Zu Weihnachten verschenken wir an die Lichtpunktfamilie fünf Bücher und zwei Kalender von Martina Hosse-Dolega.

 

Sternleins Reise

 

Ein wunderschönes und "einfühlsames Buch über Trauer, die immerwährende Liebe und den Schatz der Erinnerung", das wir vor ein paar Tagen vorgestellt haben.

Außerdem können wir zwei Kalender mit den zauberhaften Illustrationen ebenfalls verschenken.

Wir bedanken uns bei Martina für diese schönen Geschenke, die wir als Aktion Lichtpunkt an die Lichtpunktfamilie in ihrem Namen verschenken dürfen.

Die ersten Einsendungen bekommen je ein Buch oder Kalender als Geschenk zugesendet. Schreibt uns über Facebook oder Mail eine Nachricht.

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Fr

02

Dez

2016

Dein Zimmer, das verlassene Schloss

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Fr

25

Nov

2016

Gebt Euren Lichtpunkt einen Namen

Zum fünfjährigen Jubiläum der Aktion Lichtpunkt werden wir zum Höhepunkt der Aktion Lichtpunkt die AKTIVE LICHTPUNKT KARTE zaubern ....

 

... mit Euren Lichtpunkte, die dann endlich Namen und einen kleinen Text haben. 

Wenn Ihr schon einen Lichtpunkt in den Vorjahren gekauft habt, dann schreibt uns einfach eine Mail mit :

  • dem Namen
  • der PLZ
  • in welchem Jahr Ihr den Lichtpunkt gekauft habt
  • und eben den kleinen Text (max. 200 Zeichen)

 

an: MAIL

 

Im folgenden Video seht Ihr eine Anleitung, zur Installation der App und wie dort die Lichtpunktkarte bereits funktioniert.

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Fr

18

Nov

2016

Pütz & Purple: Trauer meets Pop-Music

Die ersten Töne erklingen auf dem Klavier und manch einer im Publikum fühlt sich unmittelbar in die 80er Jahre zurückversetzt. Songtitel werden dem Nachbarn ins Ohr geflüstert. Rüdiger „Purple“ Schulz sitzt da an den Tasten. Der Kölner Songwriter feierte große Charterfolge mit Titeln wie Sehnsucht, Verliebte Jungs und Kleine Seen - über zehn Alben hat er mittlerweile veröffentlicht. Jetzt tourt der Vollblutmusiker mit neuen und alten Hits durch Deutschland. 

Doch wir befinden uns nicht in einem Konzertsaal einer deutschen Großstadt, sondern in Bergisch-Gladbach im Bestattungshaus Pütz-Roth. Dass Pütz-Roth mehr sind als ein Bestattungsunternehmen, wird nicht nur an diesem besonderen Konzert deutlich. Schon Gründer Fritz Roth († 2012) hat sein Leben dem Tod und der Trauer gewidmet und Meilensteine in der Trauerkultur gesetzt. Dazu gehörte stets die grundlegende Überzeugung, dass der Tod ein Bestandteil des Lebens ist und als solcher in Lebensräume zurückgeholt werden muss. Deshalb sprach Fritz Roth von seinem Haus gern als „Haus des Lebens“ oder von einem „Landhotel der Seele“, in dem das Wohl, die Gefühle und die Bedürfnisse der Hinterbliebenen oberste Priorität haben. Pütz-Roth wurden mit ihrem ganzheitlichen Ansatz – weg vom reinen Dienstleister, hin zur würdevollen Begleitung der Trauernden auf Augenhöhe und der Enttabuisierung des Todes – zu einer Instanz in der Bestattungsbrache. Sein Sohn David Roth (Foto rechts) führt mit der Familie das Lebenswerk des Vaters fort. 

David Roth, 2013 mit seinem Lichtpunkt
David Roth, 2013 mit seinem Lichtpunkt

Im Beirat des VEID e.V. engagiert David Roth sich für verwaiste Eltern und trauernde Geschwister und unterstützt darüber hinaus seit 2013 die Aktion Lichtpunkt als ein offizielles “Gesicht der Aktion Lichtpunkt”.

Die Aktion unterstützt durch den Verkauf der weißen Trauernadel, den sog. Lichtpunkt, die wertvolle Trauerarbeit des VEID e.V. und den Bundesverband Kinderhospize e.V..

 

Und was wäre eine Aktion ohne die Menschen, die öffentlich Gesicht dazu bekennen? David Roth tut es und hat Purple Schulz gleich mit dafür begeistern bekönnen. 

Purple Schulz (li) mit seinem Lichtpunkt und musikalischem Gruß an die Menschen. David Roth (re) als Veranstalter des Konzerts in Bergisch Gladbach.
Purple Schulz (li) mit seinem Lichtpunkt und musikalischem Gruß an die Menschen. David Roth (re) als Veranstalter des Konzerts in Bergisch Gladbach.

Bei Pütz-Roth wird an diesem Abend im Oktober das Leben mit Musik gefeiert. Purple Schulz' Lieder gaukeln kein Happy End vor, schicken die Zuhörer aber mit einem Lächeln nach Hause. Sie machen Mut und geben Kraft – wie der Lichtpunkt, den Roth und Schulz als Zeichen ihrer Verbundenheit mit allen Eltern, die ein Kind verloren haben, tragen. 

 

Wir DANKEN Euch!!!!!!!!

Weiterführende Infos:

 

Purple Schulz live:

19.11.16 • Lantershofen, Kulturverein Grafschaft
25.11.16 • Rastatt, Reithalle 

 

mehr Termine unter: 

www.purpleschulz.de/termine/konzerte/

 

„Kleine Seen“ – unser Lieblingshit aus dem Jahr 1986 (Liveversion mit Orchester)

 

 

www.youtube.com/watch?v=yslDskBFDMI

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Do

17

Nov

2016

Leuchtet der Lichtpunkt?

LEUCHTET DER?!

Oft werden wir gefragt, was es denn mit diesem LICHTPUNKT auf sich hat. Zum Beispiel, ob und wann er denn am besten leuchtet. Dann antworten wir: Klar leuchtet der und zwar sobald er getragen wird! Denn er fällt auf angenehme Weise auf.

 

Der LICHTPUNKT ist die  weiße TRAUERNADEL als kleiner Anstecker: rund, weiß, mit feinen goldenen Ringen versetzt. Wir tragen ihn am Shirt, der Mütze oder auch am Gürtel. Denn der Lichtpunkt ist unser sichtbares Zeichen für SOLIDARITÄT und ANTEILNAHME mit Müttern und Vätern, die ihr Kind verloren haben. Während der AKTION LICHTPUNKT im November und Dezember gehen verkaufen wir die Lichtpunkte und aus dem Erlös geht ein Teil als Spende an den Bundesverband Verwaiste Eltern und Trauernde Geschwister e.V. (VEID). Damit wollen wir die wichtige Arbeit aller im Verband organisierten Gruppen unterstützen, die wiederum der LICHTPUNKTFAMILIE zugute kommt. Man kann auch Lichtpunkte spenden. Diese werden dann dem Bundesverband Kinderhospize e.V. gespendet, die ihn an frisch betroffene Eltern - Familien geben. 

 

Auf unserer virtuellen Lichtpunkt-Karte ist das klar zu erkennen. Denn für jeden Lichtpunkt kommt ein leuchtender Punkt auf die Karte, die dadurch beginnt zu leuchten. Ab diesem Jahr - am Weltgedenktag für verstorbene Kinder - können die Lichtpunkte auch einen Namen und  eine kurze Widmung bekommen. Wie das genau funktioniert, stellen wir Euch in der nächsten Woche vor!

 

Und somit leuchtet der Lichtpunkt durch alle, die ihn für ein besonderes Kind tragen. Über Deutschlands Grenzen hinaus sind das mittlerweile bereits über 2.500 Lichtpunkte, die uns alle wie ein zartes, glitzerndes Band miteinander verbinden. 

 

 

Werdet auch Ihr Teil der Familie und lasst viele neue Lichtpunkte erstrahlen!

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Di

01

Nov

2016

NEU 2016: Aktive Karte - Gebt Eurem Lichtpunkt einen Namen

Zum ersten kleinen Jubiläum haben wir ein paar Neuerungen und einen besonderen Höhepunkt. Das wichtigste, nötigste und schönste:

DIE DIGITALE KARTE WIRD AKTIV.

 

Bereits ab dem 1.11.2016 ist die aktuelle Karte in der iOS App AKTIV. Was bedeutet das? Ihr könnt euren Lichtpunkten Namen geben. Zusätzlich könnt Ihr ein paar Wörter hinterlassen (max. 4x 50 Zeichen). Auf der Karte kann man jetzt jeden Lichtpunkt heran zoomen und wenn man ihn antippt lesen.

 

Spätestens zum Höhepunkt der Aktion Lichtpunkt 2016 wird die aktive digitale Karte auch auf der Website verfügbar sein. Bis dahin könnt Ihr auch schon für alle bisher bestellten Lichtpunkte hinterlassen und wir versuchen sie einzuarbeiten. Schreibt uns einfach eine Mail mit folgenden Angaben:

 

1. In welchem Jahr habt Ihr euren Lichtpunkt bestellt?

2. Wie lautet Eure Postleitzahl?

3. Gebt Euren Lichtpunkt einen Namen. Z.B. "Nathalie Mustername"

4. Gern könnt Ihr ein paar Zeilen hinterlassen - max. 4x 50 Zeichen. Z.B. "Dein kurzes Leben war voller Freude und Liebe. Wir vermissen Dich unendlich. Deine Mama, Papa und Dein großer Bruder"

 

Die Mail sendet Ihr an unseren Kartenadministrator an folgende Adresse: contact@creativeSOG.com

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Mi

19

Okt

2016

Thema 2016 der Aktion Lichtpunkt

Das Zimmer meines Kindes. Thema des Rundbrief VEID e.V. 2015 und der Aktion Lichtpunkt 2016
Das Zimmer meines Kindes. Thema des Rundbrief VEID e.V. 2015 und der Aktion Lichtpunkt 2016

Am 1. November startet die Aktion Lichtpunkt 2016. Gemeinsam wollen wir allen vorausgegangenen Kindern gedenken und Gedanken, Gefühle und Erlebtes teilen.

Wie in jedem Jahr suchen wir wieder Eure ganz persönlichen Erfahrungsberichte.

Im Rundbrief des VEID e.V. 2015 wurde ein Thema eröffnet, dass für wahrscheinlich alle Menschen, die einen Menschen verlieren - aber insbesondere für Eltern und Geschwister, die mit dem Kind zusammen lebten - ein ungeheuer schweres und emotionales Thema ist: "Das Zimmer meines Kindes."

Wir wollen diesem Thema die Aufmerksamkeit der Aktion Lichtpunkt 2016 widmen und zu einem Austausch der Erfahrungen und Erlebnisse anregen.


"Nach Stefans Tod blieb sein Zimmer so, wie er es verlassen hatte. [...] Für mich war es immer unvorstellbar, etwas von seinen Sachen wegzuwerfen oder sein Zimmer zu verändern. Fünf Jahre blieb alles, wie es war." Conny Creutzburg im Gespräch mit Katrin Hartig für den Rundbrief

Nun steht es da und ist plötzlich so leer - und doch voller Dinge und Erinnerungen. 

WAS PASSIERT MIT DEM ZiMMER MEINES KiNDES? WIE GEHE ICH DAMIT UM?

 

Wir fragen Euch direkt:

Was ist mit den Zimmern Eurer Kinder? Wie geht Ihr mit dem Zimmer um? Habt Ihr die Zimmer verändert oder belassen, wie sie sind? Bedeuten sie eine Hilfe in der Zeit der Trauer? Sind sie Rückzugsorte oder Räume, die ihr lieber meidet? 

 

Wir wollen mit Euch über diese und ähnliche Fragen sprechen - schriftlich oder in einem Telefoninterview. Erfahungsberichte helfen allen -  denen, die nicht wissen, wie sie es machen sollen - aber auch denen, die sich äußern und darüber reden.

Bitte meldet Euch bei uns unter redaktion@aktionlichtpunkt.de

Eure Ansprechpartnerin ist Anne.

Sie wird Euch leiten, interviewen und gern alle Fragen rund um eine Veröffentlichung beantworten.

Das gewählte Thema „Das Zimmer meines Kindes“ stellte eine Herausforderung dar. Die Texte sind ein Ausschnitt aus dem Leben mit dem Verlust und der Trauer.

 

Einblicke in die regionale Arbeit, sowie kreative Trauerarbeit und Vorstellungen von Lesestoff runden den 19. Rundbrief ab.

 

Der Rundbrief ist erhältlich über:

www.veid.de

Kosten: 7€ zzgl. Porto 

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So

16

Okt

2016

Würdige Wahrnehmung der Aktion Lichtpunkt

Daniela Schad bei ihrer Begrüßung im Schloss Bellevue © Fotos: marvinguengoer.de
Daniela Schad bei ihrer Begrüßung im Schloss Bellevue © Fotos: marvinguengoer.de

Das Jahr 2016 fing mit einem großen DANKESCHÖN an:

NEUJAHRSEMPFANG IM SCHLOSS BELLEVUE BERLIN

Die First Lady, Frau Daniela Schad hatte zu ihrem Neujahrsempfang am 13. Januar 2016 geladen. Die Einladungen gingen u.a. an Vertreter von Organisationen, Initiativen und Personen, die sich besonders engagiert für das Wohl der Gesellschaft einsetzen.

Neben dieser kleinen Auswahl an Engagierten waren es vor allem die Angehörigen des Diplomatischen Korps, die für ein festliches, buntes und internationales Gefühl sorgten.

Die Autorin und Initiatorin der Aktion Lichtpunkt und der TRAUERNADEL, Stefanie Oeft-Geffarth wurde für eben dieses Engagement mit einer persönlichen Einladung gewürdigt.

Angehörige des Diplomatischen Korps
Angehörige des Diplomatischen Korps
Der "Windsbacher Knabenchor" singt zum festlichen Neujahrsempfang; Bildmitte: LG des Bundespräsidenten, Daniele Schadt; rechts daneben: Stefanie Oeft-Geffarth
Der "Windsbacher Knabenchor" singt zum festlichen Neujahrsempfang; Bildmitte: LG des Bundespräsidenten, Daniele Schadt; rechts daneben: Stefanie Oeft-Geffarth

Dankbar für die Würdigung unserer Arbeit, engagieren wir uns weiterhin motiviert für die emotionalen Bedürfnisse der Menschen.

Schon in ein paar Tagen startet zum fünften Mal die Aktion Lichtpunkt und wir freuen uns auf die Gemeinschaft der Lichtpunkte.

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Fr

01

Jan

2016

2016

Liebe Lichtpunktfreunde - liebe Mütter, Väter, Schwestern, Brüder, Großeltern, Freunde, Kollegen, Anteilnehmende!

... eine lange Anrede ... :-)

Wir danken Euch für eine erlebnisreiche, intensive und sehr inspirierende

AKTION LICHTPUNKT 2015.

 

Es sind viele Lichtpunkte, die zum vierten Mal die Lichtpunktkarte anfüllten. An unheimlich vielen Orten wurden und werden die Lichtpunkte getragen. Sie erinnern an Eure und unsere Kinder. Die Trauer und die Sehnsucht enden leider nicht mit der Aktion Lichtpunkt zum Jahresende. Doch die Lichtpunkte sind auch darüber hinaus ein sichtbares Zeichen, das von Trauer zeugt, Anteilnahme kommuniziert und Verbundenheit herstellt.

 

So wünschen wir Euch - neben all den guten Wünschen, die derzeit überschwänglich allerorts ausgegeben werden - vor allem ganz viel Zuversicht und Kraft für das neue Jahr!

Wir wünschen Euch, dass Euer Lichtpunkt Euch durch das Jahr 2016 hindurch tröstend begleitet und Euch die Gewissheit gibt: Ihr seid nicht allein!

 

Und wir werden dafür sorgen, dass das Gefühl stärker wird! Mit Mut und Willenskraft für das kommende Jahr, verabschieden wir uns von 2015 und starten in das junge Jahr 2016.

 

Passt auf Euch und Eure Lichtpunkte auf!

 

Von ganzem Herzen <3 - Euer Team der Aktion Lichtpunkt.

 

P.S. Und wir hören uns spätestens am 1. November 2016 zur nächsten Aktion Lichtpunkt.

 

 

 

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Do

31

Dez

2015

Die Aktion Lichtpunkt 2015 endet heute ....

Die Aktion Lichtpunkt 2015 endet heute – neun Wochen voller Emotionen, Erinnerungen und unendlichem Verbundenheitsgefühl mit Euch, verwaisten Eltern, liegen hinter uns. Wir wollen uns jedoch nicht sang- und klanglos verabschieden, im Gegenteil. Es wird musikalisch! Wir werfen einen Blick zurück auf ein besonderes Highlight der diesjährigen Aktion: das Benefizkonzert des Künstler-Duos Luci van Org & Roman Shamov alias Meystersinger am 7.11.2015 in Leipzig. 

 

Den Artikel dazu findet Ihr hier.

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Do

24

Dez

2015

Weihnachtsgrüße

Viele von uns haben eine Ahnung davon, wie glücklich die Ankunft eines gesunden Kindes für Mutter und Vater, Familie und Freunde ist / sein kann.

Doch viele von uns schmerzt an diesen Tagen, da wir die Geburt Jesu gemeinsam freudig feiern sollten, dieses Glück, die Leichtigkeit und die gemeinsame Freude verloren zu haben.

 

Manchen bleiben ein paar schöne Erinnerungen, manche können nach vielen Jahren der Trauer ein bisschen vom Zauber dieser Tage zurück erobern, für viele bleibt das "Fest der Liebe" für immer ein Dorn in der Wunde.

 

Ob bibelfest oder nicht - Maria & Joseph - die Eltern Jesu - kannten Freude über den geborenen Sohn und den tiefen Schmerz vor Trauer um ihn - so wie viele Mütter und Väter auf dieser Welt. Vielleicht hilft dieser verbindende Gedanke, genauso wie die Lichtpunkte, sich in diesen Momenten nicht unendlich allein und einsam zu fühlen.

 

Wir - die Menschen hinter der Aktion Lichtpunkt - wünschen Euch und allen Menschen dieser Welt LIEBE, TROST & FRIEDEN.

 

 

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So

20

Dez

2015

Zum vierten Advent

Zum vierten Advent hat Petra Killinger der LichtpunktGemeinschaft wieder ins Herz geschaut. Vielen DANK - liebe Petra! 

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So

13

Dez

2015

Zum dritten Advent & zum world wide candle lighting 2015

Für Euch ein weiteres Gedicht ganz exklusiv von Petra Franziska Killinger.

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So

13

Dez

2015

Weltgedenktag

Die Gemeinschaft der Lichtpunkte wächst. 
Heute - zum Weltgedenktag für verstorbene Kinder „heart“-Emoticon am 13. Dezember 2015 - leuchten 2.410 Lichtpunkte auf der Lichtpunktkarte. 
Schweden, USA & Japan haben wir leider nicht auf der Karte - aber sie sind in unserer Lichtpunkt-Gemeinschaft!!!! „heart“-Emoticon
Wir denken heute an unsere Kinder und wissen, es geht vielen Menschen ähnlich, denn sie leiden ein ähnliches Schicksal: tiefe TRAUER und unendliche SEHNSUCHT.
Die Gemeinschaft der Lichtpunkte leuchtet als ein helles Meer der Erinnerung. Und der Lichtpunkt begleitet uns. Wir sind nicht allein!

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Fr

11

Dez

2015

Botschafter 2015 der Aktion Lichtpunkt

RB Leipzig mit Lichtpunkt als Botschafter der Aktion Lichtpunkt 2015
RB Leipzig mit Lichtpunkt als Botschafter der Aktion Lichtpunkt 2015

In diesem Jahr unterstützt der Leipziger Fußballverein RB Leipzig die Aktion Lichtpunkt als Botschafter. Wir freuen uns über diese Unterstützung besonders, da die "ROTEN BULLEN" für uns nicht traurig in die Kamera gucken, sondern Gefühle vermitteln, die den verwaisten Eltern und trauernden Geschwister Mut machen sollen:

 

STOLZ  &  STÄRKE  &  VERBUNDENHEIT

 

Sie tragen den Lichtpunkt für uns und unsere Kinder. Sie stehen kraftvoll, dem Leben zugewandt und mit einer solidarischen Haltung zu uns - zu Euch!

 

Neben dem Gefühl, dass sie uns/Euch zurufen, unterstützen Sie die Aktion Lichtpunkt ganz konkret: auf der großen Weihnachtsfeier des Fußballvereins (Weihnachtsmarkt) werden die Lichtpunkte kommuniziert und verkauft.

 

Dafür danken wir von ganzem HERZEN.

 

... für die solidarische Haltung und die idealistische Geste.

ES BEDEUTET UNS SEHR VIEL!

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Di

08

Dez

2015

Redaktionssitzung


Weil heute so ein schöner Tag ist und noch so schöne Aufgaben auf uns warten ...

.... liebste Grüße aus unserer Skypekonferenz zwischen Halle und Frankfurt/Main.

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So

06

Dez

2015

Zum zweiten Advent

Zum zweiten Advent hat Petra Killinger uns ein weiteres Gedicht geschenkt!

 

Vielen DANK - liebe Petra! Und die liebsten Grüße an die LichtpunktGemeinschaft!!!!

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Fr

04

Dez

2015

Lichtpunkt - Grüße

Mein Lichtpunkt leuchtet für meine Tochter HANNAH - mein Sternensonnenschein. Begleitet von ihrem Licht blicke ich auf einen langen Weg von nun fast 10 Jahren. Ein Weg, der unzählige Schritte beinhaltet. 
Schritte mit einer bunten Mischung von Gefühlen: Angst, Dankbarkeit, Einsamkeit, Freude, Gelassenheit, Liebe, Neid, Schmerz, Stolz, Trauer, Wut,... Ein Regenbogen. 
Schritte mit einer Bandbreite von Erlebnissen: Ausstellungen, Beerdigung, Begegnungen, Feste, Geburtstage, Jahreszeiten, Konzerte, Krankenhausaufenthalt, Natur-Reisen, Rituale, Suizidversuch, Tänze, Urlaub, Weihnachten, Wettkämpfe,... Ein Puzzle. 
Schritte mit einer Vielzahl von Begegnungen mit Menschen: anmutig, begeisternd, ehrlich, freundschaftlich herzlich, innig, liebevoll, unehrlich, verletzend, verrückt, verunsichert, zärtlich,... Eine Brücke. 
Ich bin stolz und dankbar, dass ich eine wunderbare Tochter habe, dass ich diesen facettenreichen Weg gegangen bin und weiter gehen werde, dass ich alle meine Emotionen erspüren kann, dass es Menschen gibt, die mich auf meinem Weg unterstützen , dass ich heute Menschen in ihrer Trauer begleiten darf und ich bin stolz und dankbar, dass ich diesen wunderbaren Lichtpunkt mit Licht im Herzen tragen kann und wünsche mir, dass der Lichtpunkt für Verwaiste Mütter und Väter sowie trauernde Geschwister lichtvolle und bunte Wege ebnet.


Herzlichst 
Nancy Groschoff

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Di

01

Dez

2015

Aus Respekt

Wir haben über das Schreiben als Trauer begleitende und dem Schmerz Ausdruck verleihende Möglichkeit geschrieben.

Perspektivwechsel

Was geschieht mit dem Geschriebenen?

Wer liest das? Wer zieht daraus Informationen oder sogar eine Kraft?

 

Das Geschriebene als Trauerhilfe

 

Wenige Bücher schaffen es, aus dem eigenen "Schreiben als Trauerarbeit" etwas Substanzielles für andere Menschen zur Verfügung zu stellen.

Zu betonen ist an dieser Stelle allerdings, dass das auch nicht der Vorsatz oder gar der zwingende Effekt des "Schreibens als Trauerarbeit" ist.

Manche Bücher werden aber wegen ihrer inhaltlichen Substanz wichtig.

 

Wir stellen heute KEIN Buch vor. Denn die meisten kennen dieses Buch schon.

Sondern wir verabschieden heute ein Buch.

 

Petra Hohns Buch

„Plötzlich ohne Kind“ dürfte vielen Trauernden auf ihrem Trauerweg begegnet sein. Es ist bereits 2008 erschienen, also kein Neuwerk.

Jetzt hat der Verlag entschieden, dass es keine weitere Auflage des „Klassikers“ in der Trauer-Sachliteratur geben wird.

Grund genug für uns, es noch ein Mal eines genaueren Blickes zu würdigen und mit der Verfasserin, Petra Hohn, zu sprechen. Lesen Sie hier weiter.

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So

29

Nov

2015

Zum ersten Advent

Für viele von uns beginnt jetzt eine schwierige Zeit ...

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Mo

23

Nov

2015

Briefe an ...

Schreiben, um Trauer zu bewältigen – geht das?


Marion Dörr findet Ja. Sie schreibt regelmäßig Briefe an ihre verstorbene Tochter Janine und veröffentlicht diese auf ihrer Homepage. „Für mich ist es sehr wichtig zu schreiben und auch an Janine/ über Janine zu schreiben, weil ich so eigentlich niemanden habe mit dem ich drüber reden kann! So kann ich zwei Dinge in einem machen: Ich kann meine Gedanken ordnen und gleichzeitig Anderen zeigen, was so alles für komische Gedanken im Kopf einer verwaisten Mutter herum schwirren! … Wenn ich hier sitze und an Janine schreibe, dann habe ich sehr oft das Gefühl, dass sie hinter mir steht …“ 

Wir danken Marion von Herzen, dass sie einen ihrer sehr persönlichen Briefe an Janine mit uns teilt. Schreibt Ihr auch Briefe an Eure Kinder? Oder führt Ihr ein Tagebuch? Wie hilft das Schreiben Euch? 

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Fr

20

Nov

2015

Verwaiste Seelen streicheln

Gedichte von ღ Petra Franziska Killinger für die Aktion Lichtpunkt

"Heute, mit vielen Jahren Trauererfahrung und Erfahrung in der Begleitung verwaister Herzen, spüre ich eine Verpflichtung, Menschen zu trösten, zu ihnen zu gelangen, sie zu erreichen und ein klein wenig ihre Seelen zu streicheln. Ich weiß nicht, ob es mir immer gelingt, aber ich gebe mir Mühe."

Petra Franziska Killinger, geb. 1959. Ihre Tochter verunglückt im August 2000 tödlich bei einem tragischen Unfall. Sie ist kaum zwei Jahre alt. Doch spüren Petra Killinger und ihr Mann Thomas –  durch den nicht enden wollenden Schmerz und ihre Trauer hindurch –, dass ihre Freya sie umgibt. Heute arbeitet sie als Gesundheitsplanerin und freie Autorin. Wir haben ihr Buch hier vorgestellt: "Schmetterlingsflüstern. Wenn die Kinderseele heimkehrt"

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Do

19

Nov

2015

Die Welt nimmt Anteil - Na und?

Fragen nach den Anschlägen in Paris ...

Facebookbild - Symbol nach Terroranschlägen in Paris, 2015
Facebookbild - Symbol nach Terroranschlägen in Paris, 2015

Paris, Beirut, Winnenden, Utøya – diese Orte haben sich in unser kollektives Gedächtnis gebrannt. Sie stehen exemplarisch für Schauplätze von schockierendem Terror und Massenmord. 

Die Welt nimmt daran Anteil, in Stille wie im Lauten: Sie will, ja sie behauptet sogar, sie habe das Recht, nun alles darüber zu erfahren. Jedes Detail. Der Tod von Menschen wird zum medialen Mega-Event. Doch kaum einer fragt nach den Hinterbliebenen. Wie geht es ihnen damit, wenn der Tod des geliebten Kindes, der Schwester, des Bruders oder Enkels millionenfach durch die Medien und sozialen Netzwerke geistert, kommentiert und sogar kritisiert wird? Wollen sie nicht „einfach nur“ in Ruhe und Würde trauern und versuchen, mit ihrem Verlust zu (über)leben? Haben wir, die Gesellschaft, tatsächlich das Recht auf diese Form der Anteilnahme?

 

Läuft Trauer nach so einem groß angelegten Gewaltverbrechen anders ab? Oder wird das von den betroffenen Eltern „nur“ singulär empfunden? Wie wirkt sich der Aspekt einer möglichen „Schicksalsgemeinschaft“ aus?

 

Die Anschläge in Paris am 13.11.2015 haben viele Jugendliche und junge Erwachsene das Leben gekostet. Sie hinterlassen verwaiste Eltern und Geschwister. Und was das bedeutet, wissen viele der Lichtpunktträger.

Professor Birgit Wagner mit Lichtpunkt
Professor Birgit Wagner mit Lichtpunkt

Wir haben einer Expertin auf dem Gebiet Behandlung, Diagnostik und Epidemiologie der komplizierten Trauer und posttraumatischen Belastungsstörung sowie psychischen Folgen von Kriegen und Genoziden ein paar Fragen gestellt. Prof. Dr. habil. Birgit Wagner hat eine Professur für Klinische Psychologie & Psychotherapie - Verhaltenspsychologie an der MSB Medical School Berlin Hochschule für Gesundheit und Medizin inne und ist Mitglied des Beirats des VEID e.V..

Wir bedanken uns für die schnelle Beantwortung unserer ersten drei Fragen.

Es bleibt noch viel mehr zu fragen und dazu zu sagen.

Welche Prozesse setzen solche Großereignisse mit vielen Toten in Gang? (auf Seiten der Hinterbliebenen, der Verantwortungtragenden vor Ort bzw. im Ausland)


Birgit Wagner: Auf Seiten der Trauernden, die eine nahestehende Person bei einem terroristischen Akt verloren haben, setzten mehr oder weniger die gleichen Prozesse ein wie beispielsweise bei anderen gewaltsamen Tötungsdelikten oder traumatischen Todesumständen, die individuell erlebt werden. Durch Menschen verursachte Todesumstände sind für die Hinterbliebenen in der Regel insbesondere in der akuten Phase psychisch noch belastender als andere Todesumstände. Aus Studien weiss man, dass die Hinterbliebenen eher langfristig an einer komplizierten Trauerreaktion oder posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Flashbacks und Alpträume mit Bildern der gewaltsamen Todesumstände sind häufig Hauptsymptome und können einen normalen Trauerprozess behindern. 


Wie ist es für die betroffenen Eltern, wenn das eigene, individuelle Schicksal zum Teil eines weltweiten Ereignisses wird?


Birgit Wagner: Ein wesentlicher Einflussfaktor sind die Medien, die in solchen Fällen intensiv über die Ereignisse berichten. In einer Studie wurden beispielsweise Kriminalitätsopfer gefragt, inwieweit das Lesen über das eigene traumatische Ereignis in den Medien sie beeinflusst hatte (Maercker & Mehr, 2006). Die betroffenen Opfer haben an, dass 66% sich danach traurig gefüllt hätten und nur 5% erlebten die Berichterstattungen angenehm. Des Weiteren standen diese negativen Gefühle in Zusammenhang mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Tod eines Kindes immer ein langfristiger Verarbeitungs- und Trauerprozess bedarf. Komplikationen in Form von Medienberichten oder gewaltsamen Todesumständen erschweren diesen an sich schon sehr schmerzhaften und langfristigen Prozess. Aus meiner eigenen Arbeit sind mir kaum Fälle bekannt, in denen die grosse mediale Anteilnahme für die Hinterbliebenen als hilfreich erlebt wurden.


Wer übernimmt die Verantwortung, sich um die Toten und die engsten Hinterbliebenen zu kümmern? Wer reagiert wann und wie?

Gibt es professionelle Hilfe?


Birgit Wagner: Die meisten Länder haben heute einen nationalen Krisenplan. Dies konnte man auch sehr gut an den Ereignissen von 13.11. sehen. Zu dem nationalen Krisenplan gehört ein breites Netzwerk von Polizei, Ärzten, Gerichtsmediziner, Seelsorger, Notfallpsychologen, Krankenhäusern, speziellen Einsatzkräften, etc. In der Regel können diese Krisenpäne in sehr kurzer Zeit aktiviert werden.

Foto: ALP, Öffentliches Kondolieren nach dem vorsätzlichen Absturz der Germanwings A320
Foto: ALP, Öffentliches Kondolieren nach dem vorsätzlichen Absturz der Germanwings A320
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Mo

09

Nov

2015

Trost lege sich über Eure Herzen

Glänzender Auftakt in Leipzig für die Aktion Lichtpunkt 2015

Daniela Schadt, First Lady und Schirmherrin des Benefizkonzert der Aktion Lichtpunkt.
Daniela Schadt, First Lady und Schirmherrin des Benefizkonzert der Aktion Lichtpunkt.
Daniela Schadt, Lebensgefährtin des deutschen Bundespräsidenten, Joachim Gauck
Daniela Schadt, Lebensgefährtin des deutschen Bundespräsidenten, Joachim Gauck

„Mögen sich die Lichtpunkte tröstend über Ihre Herzen und Ihre Wunden legen und sie himmelwärts tragen.“


Mit diesen Worten beendete Daniela Schadt ihr Grußwort an die Anwesenden des Benefizkonzerts für die Aktion Lichtpunkt gestern Abend in Leipzig. Die First Lady hatte die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Sie sprach von Hoffnung und Ermutigung, die nach dem Verlust eines geliebten Menschen so unmöglich erscheinen und doch möglich sind – durch Trost, die emotionale Zuwendung an einen trauernden Menschen. „Der Trauernde soll spüren, dass er nicht allein gelassen ist. Trauernde brauchen die Begleitung von Freunden und Bekannten – nicht nur in den ersten Tagen, sondern über Wochen, Monate oder auch Jahre.“ Trost stiftend, das sei der Lichtpunkt, so Daniela Schadt.

 

Und auch Petra Hohn, erste Vorsitzende des Bundesverbands Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID), zeigte sich in ihrer Rede einmal mehr überwältigt vom Meer aus Lichtpunkten, das sich mittlerweile über Deutschland zieht.  Sie betonte, dass jeder einzelne Lichtpunkt dabei ein starkes Signal aussendet: Hier wird einem Kind gedacht, hier wird getrauert, aber auch getröstet. 

Musikalischer Höhepunkt der Benefizveranstaltung: Meystersinger
Musikalischer Höhepunkt der Benefizveranstaltung: Meystersinger

So war es der Trost, der zum zentralen Leitthema des Abends wurde. 

 

Daniela Schadt entlehnte ihre abschließenden Zeilen dem Lied „Trost“ der Meystersinger und schlug damit gekonnt die Brücke zum Konzert des Berliner Elektro-Pop-Künstler-Duos bestehend aus Luci van Org und Roman Shamov. Im abgedunkelten Raum, von starken visuellen Effekten begleitet, sangen die Meystersinger mit gewohntem Tiefgang und einer Portion ihres eigenwilligen Humors von Sehnsüchten und Verlangen, den eigenen Dämonen, von Liebe und Tod, vom Stark und Schwach Sein – dem Schmerz und der Angst immer tapfer in die Augen blickend. Und vom Trost.

 

Doch die Meystersinger bedeuten mehr für die Aktion Lichtpunkt als einen musikalischen Beitrag. 

Verleihung des Goldenen Lichtpunkt an Lucy van Org durch Stefanie Oeft-Geffarth
Verleihung des Goldenen Lichtpunkt an Lucy van Org durch Stefanie Oeft-Geffarth

 Seit Jahren setzen sie sich für verwaiste Eltern und trauernde Geschwister ein, schaffen Aufmerksamkeit.


Zur Ehrung ihres außerordentlichen und idealistischen Engagements durfte Luci van Org am Abend als erste Preisträgerin überhaupt den von der Aktion gestifteten Goldenen Lichtpunkt entgegen nehmen. „Die Preisträgerin hält nicht nur ihr Gesicht hin,“ begründet Stefanie Oeft-Geffarth, Initiatorin der Aktion Lichtpunkt, die Entscheidung, „sondern einen großen Teil ihres Können und Tuns stellt sie immer wieder zur Verfügung und in den Dienst der betroffenen Menschen, um zu unterstützen und zu motivieren und natürlich andere Menschen zu sensibilisieren.“ Sichtlich überrascht und gerührt zeigte sich dann auch die Preisträgerin. „Ausgerechnet heute hatte ich solche sch... Laune, weil so viel schief gegangen ist! Von wegen, es kommt nicht viel zurück – es kommt so viel zurück, dass ICH Euch allen hier eigentlich danken muss. Verwaiste Eltern, danke, dass ich das machen darf. So!“ 

Gesichter der Aktion Lichtpunkt 2015 auf dem Benefizkonzert

Christiane Lensch und Rudolf Blobner aus Hanau: "Wir tragen den Lichtpunkt in Gedenken an ihren Sohn Kilian, weil das mehr sagt als tausend Worte."

Familie Jantz: "Wir wollen mit dem Lichtpunkt zeigen, dass Betroffene nicht allein sind und die Rückmeldung geben, dass Austausch wichtig ist."

Irene und Gisbert Heppel vom Verein trauernder Eltern und Kinder aus Mainz: "Wir wollen unsere Anteilnahme zeigen und vor allem auch junge Leute erreichen."

Jürgen Laibold vom Förderverein für verwaiste Eltern und betroffene Geschwister (KONY e.V.): "Ich stehe hinter der Aktion und will mit dem Lichtpunkt meine Unterstützung zeigen."

links:

Daniela Schadt, Deutschlands First Lady und Schirmherrin der Benefizveranstaltung des VEID e.V. und der Aktion Lichtpunkt: „Mögen sich die Lichtpunkte tröstend über Ihre Herzen und Ihre Wunden legen und sie himmelwärts tragen.“


Und wir sagen ebenfalls DANKE für einen berührenden, inspirierenden und gelungenen Auftakt zur Aktion Lichtpunkt 2015, allen Beteiligten und Anwesenden – für die Organisation, die künstlerischen Beiträge, den Applaus, den Zusammenhalt, den TROST. 

 

Euer Aktion Lichtpunkt-Team

Impressionen vom Benefizkonzert

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Sa

07

Nov

2015

Meystersinger - LIVE

Lucy van Org und Roman Shamov
Lucy van Org und Roman Shamov

HEUTE ABEND: LIVE


Meystersinger spielen auf dem Benefizkonzert in der Alten Handelsbörse in Leipzig um 18 Uhr.


Roman: "Wir mischen, die Lieder beider Alben - TROST Mai 2012 / HAIFISCHWEIDE April 2014 - und teilweise Neugeschriebenes von DING und Dong. Ihr werdet die volle Lichtershow sehen, die Lieder haben wir natürlich dem Anlass entsprechend ausgewählt."


Eintritt: FREI | Spenden: erwünscht

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Mo

02

Nov

2015

Trauer

Foto: Gina Hartig
Foto: Gina Hartig

Es gibt neben der Liebe ein weiteres, riesig großes Gefühl, das, wenn es uns befallen hat, uns total zu bestimmen vermag: die TRAUER.

Interessanterweise stehen beide Gefühle in einem gewissen Verhältnis. Sie sind vielleicht sogar Schwestern. 

 

Die Trauer kommt nicht von selbst. Sie ist eine Reaktion auf ein Ereignis. Aber wenn ein großes Ereignis, eine große Trauer ausgelöst hat, dann begleitet sie uns auf Schritt und Tritt, taucht mit der Zeit ab und zu unter, um dann wieder aus dem Nichts alles zu dominieren. Was dieses Gefühl in uns auslöst, kann sehr unterschiedlich sein. Der Tod - der absolute Verlust eines Menschen - ist sicherlich das dramatischste Ereignis, das eine große Trauer hervor rufen kann.

 

In den letzten Jahren habe ich viele Trauernde getroffen. Ich habe viele "Auslöserereignisse" gehört. Dabei habe ich eines festgestellt: Trauer ist ein höchst individuelles Erleben. Das betrifft bereits den "Auslöser", als auch die Trauerstärke, die Dauer und auch die Form der gelebten Trauer.


Es gibt nicht etwas wie starke oder schwache Trauer. Der Grad der Trauer ist nicht bestimmbar. Trauer benötigt auch keine Bewertung von außen. Niemand kann die Angemessenheit der gelebten Trauer in Bezug auf das Ereignis beurteilen. Und schon gar nicht steht es irgend jemanden zu, Trauer zu kommentieren. Um wen, was und wie jeder einzelne Mensch trauert, ist nur ihm selbst überlassen.


Und sooft trifft die Dauer der Trauer aus Unverständnis. Vielen Außenstehenden scheint die "Verarbeitung" des Verlustes nicht schnell genug zu gehen. Warum? Weil der/ die Trauernde nicht richtig "funktioniert"? Oder weil es dem Gegenüber zu anstrengend, zu mühsam ist, sich immer wieder auf den Trauernden einzustellen? Die Hilflosigkeit der Außenstehenden, angemessen zu reagieren, spielt sicher auch eine große Rolle.


Viele Trauerbegleiter beschreiben den Verlauf der Trauer in verschiedenen Phasen, die im Wesentlichen vielleicht sogar bei jedem Trauernden ähnlich ablaufen sollen, sich dann aber doch gänzlich anders ausprägen und wiederum in den unterschiedlichsten Formen zeigen. Und jedem Trauernden hilft wieder etwas ganz Anderes, um mit der Trauer in ihren verschiedenen Phasen klarzukommen. 


Bei der Aktion Lichtpunkt geht es um die Trauer, der trotz Nicht-Bewertung zugestanden wird, von größter Schwere zu sein: die Trauer durch den Verlust des eigenen Kindes. 


Was bedeutet für Euch Trauer? Welche Phasen habt Ihr in Eurer Trauer durchlaufen? In mitten welcher Phase steckt ihr? Kann man das überhaupt beschreiben? 

Wie lebt/ überlebt Ihr mit Eurer Trauer? Was hilft Euch in den schlimmsten Momenten? Wie können Menschen, die um Euch sind, behilflich sein? 

Was passiert mit der Trauer, wenn Ihr Euch in der Öffentlichkeit bewegt? Was passiert mit Euren Leben, in denen Ihr funktionieren müßtet - Familie, Job, Freundschaften?


Es gibt so viel dazu zu sagen. Wir fangen in diesem Jahr vorsichtig mit einer Annäherung an das große Thema an. Wir können keine Vollständigkeit präsentieren; wir wollen versuchen, ein Gespräch zu eröffnen. Es wird die Seite der Trauernden geben, die Perspektive der Begleitenden und wir hoffen den Menschen, die plötzlich mit Trauernden umgehen müssen (Freunde, Kollegen, Familienmitglieder) ein paar Einblicke zu gewähren, aus denen man vielleicht ein paar gute Verhaltensvorschläge ableiten kann.


Nicht mehr und nicht weniger. Und über allem steht: die Erinnerung an unsere Kinder, die Solidarität mit unseren Gefühlen und die Vergewisserung, dass wir bei alledem nicht ganz alleine damit sind.


Erfahrungsberichte, Kommentare, Hinweise, .... Wir freuen uns auf Eure Beteiligung! 

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So

01

Nov

2015

Benefizkonzert 7. November 2015

Liebe Freunde, Partner und Unterstützer, liebe Familien und Angehörige, liebe Lichtpunktträger,


wir möchten Euch ganz herzlich zum Benefizkonzert des Bundesverbands Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. und der Aktion Lichtpunkt am Samstag, den 07.11.2015, um 18 Uhr in der Alten Handelsbörse Leipzig einladen.

In diesem Jahr stellt das Benefizkonzert zeitlich fast schon die offizielle Eröffnung der Aktion Lichtpunkt dar. Und wir freuen uns über die prominente Schirmherrin, Daniela Schadt (Lebensgefährtin des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck), die auch persönlich der Veranstaltung beiwohnen wird.

"Ich freue mich schon auf den berührenden Auftakt in die Lichtpunkt-Zeit."

 

Nancy G., bei Facebook

Zum zweiten Mal findet das Benefizkonzert in der Alten Handelsbörse Leipzig statt. Dieser würdige Ort im Herzen Leipzigs bietet die Bühne für einen fulminanten Auftritt der Meystersinger (Luci van Org (Schirmherrin des Veid e. V.) und Roman Shamov). 

 

Programmpunkte werden sein:

Begrüßung – Petra Hohn (Bundesvorsitzende Bundesverband Veid e. V.)

Grußwort – Daniela Schadt, Schirmherrin des Benefizkonzertes

Aktion Lichtpunkt und Verleihung des Goldenen Lichtpunkts – Stefanie Oeft-Geffarth, conVela - Erinnerungskultur

Einstimmung – „Haltet die Welt an“ Anja Pohlers, Gesang

Film-Teaser – Leipzig von oben - Trickfilm“ (Regie: Schwarwel, Produktion: Glücklicher Montag)

Konzert – Meystersinger (Luci van Org und Roman Shamov)

Ausklang – mit Gesprächen, Networking bei kleiner Stärkung

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme, Spenden sind willkommen und die Lichtpunkte sind natürlich auch wieder dabei.

Benefizkonzert

7. November 2015

18 Uhr

Alte Handelsbörse Leipzig

(Naschmarkt, 04109 Leipzig)

20151107 - Benefizkonzert Programmheft.p
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So

01

Nov

2015

WILLKOMMEN zur Aktion Lichtpunkt 2015

Petra Hohn, 1. Vorsitzende VEID e.V.
Petra Hohn, 1. Vorsitzende VEID e.V.

Liebe Mütter und Väter, 

liebe Lichtpunkt-Aktionäre und Interessierte, 


als vor vier Jahren die erste Aktion Lichtpunkt startete und sich in ganz Deutschland ein zartes Netz aus Lichtpunkten zu spinnen begann, war ich überwältigt. Aus dem Wunsch, sichtbare Zeichen für die Trauer und die Belange von verwaisten Eltern und trauernden Geschwistern zu setzen, wurde gesellschaftliche Realität. Mittlerweile strahlen über 2100 Lichtpunkte über die deutschen Grenzen hinaus!


Jeder dieser Lichtpunkte bedeutet: Hier wird einem Kind gedacht. Einem Kind, das wir zu früh gehen lassen mussten. Aber er bedeutet auch: Hier leben Väter und Mütter, Schwestern und Brüder, Omas und Opas mit diesem Verlust. Sie überleben. Zuerst einen Tag und dann immer weitere. Ihnen Stütze zu sein, ihnen Anteilnahme und Mitgefühl zu signalisieren, auch das ist der Lichtpunkt. 


Ich freue mich, dass wir gemeinsam durch das Tragen unsere Lichtpunkte Stärke und Zusammenhalt symbolisieren und dass wir auf uns und unsere Themen aufmerksam machen können: Das sind nicht nur die Trauer und der Schmerz, sondern auch die Ängste unseres Umfeldes, mit uns zu sprechen, die Belastungen für Familie und Freunde, die es auszuhalten gilt, genauso wie bürokratische Hürden und finanzielle Unsicherheiten, vor denen Familien plötzlich stehen. 


Lassen Sie uns daher gemeinsam weitere Lichtpunkte setzen! 


Heute, am 1. November, beginnt die Aktion Lichtpunkt. Sie führt uns durch die bevorstehende dunkle Jahreszeit und hat ihren Höhepunkt zum Weltgedenktag für verstorbene Kinder im Dezember, um dann nach Weihnachten, dem Fest der Liebe und des Lichtes, auszuklingen – Zeiten, in denen wir unsere Kinder noch stärker als sonst um uns und in unseren Herzen spüren. 


Ich möchte Sie alle herzlich einladen, die Aktion Lichtpunkt im Rahmen eines Benefizkonzertes am 07.11.2015 in der Leipziger Handelsbörse mit uns angemessen und feierlich zu eröffnen. Es ist mir dabei eine besondere Ehre, die Lebensgefährtin des deutschen Bundespräsidenten, Frau Daniela Schadt, als Schirmherrin des Konzertes begrüßen zu dürfen. 


Ich freue mich auf Sie! 


Ihre Petra Hohn

Vorsitzendes des Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V.

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Mi

14

Okt

2015

TEILEN SIE IHRE ERFAHRUNG

Das Thema der Aktion Lichtpunkt 2015

TRAUER

Liebe Aktion Lichtpunkt-Interessierte, 


die Erfahrungsberichte von verwaisten Müttern und Vätern, die wir innerhalb der vergangenen Aktion Lichtpunkt 2014 veröffentlichen durften, sind uns noch sehr wohl im Gedächtnis. Es sind Ihre Worte und Bilder, die in uns nachhallen, ohne dabei an Intensität zu verlieren. Texte, die uns berühren und still an Ihrem Schicksal Anteil nehmen lassen. 


Die Berichte schildern den Moment des Todes des geliebten Kindes und erzählen vom unumgänglichen, letzten Abschiednehmen. Sie machen klar: Zurück bleiben Eltern in unendlicher Trauer. Einer Trauer, die keinem Schema F folgt, die von jeder und jedem anders erlebt, gefühlt und bewältigt wird. Einer Trauer, die Zeit und Raum braucht, die sich wandelt und doch immer präsent ist. 


Wir möchten daher die TRAUER in den Fokus der diesjährige Aktion Lichtpunkt 2015 rücken. Und wieder sind wir auf der Suche nach Menschen, die ihre Trauererfahrungen mit uns und allen Interessierten in Form eines schriftlichen Erfahrungsberichtes teilen. Wir haben Leitfragen formuliert, die Ihnen helfen können (jedoch nicht müssen), Ihre Gedanken zu strukturieren. Ganz besonders möchten wir auch die Väter unter Ihnen ermutigen, ihren Gefühlen und Erinnerungen auf dem Papier Ausdruck zu verleihen und die Aktion Lichtpunkt mit Ihren Perspektiven zu bereichern. 


Wir danken Ihnen für Ihre Einsendungen per Email an redaktion@aktionlichtpunkt.de. Gern können Sie Ihren Texten Fotos oder Zeichnungen anhängen. Fragen beantworten wir Ihnen jederzeit gern. 


Es grüßen Sie herzlich


Stefanie Oeft-Geffarth Anne Scheschonk 

(Projektmanagerin & Redaktion) 

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Mi

31

Dez

2014

(M)ein Resümee und Dank

von Anne Scheschonk

zur Aktion Lichtpunkt 2014

Nein, ich habe kein Kind verloren. Ich sage es gleich vorweg, denn vielen Menschen, denen ich über meine Arbeit bei der Aktion Lichtpunkt berichte, stellt sich diese Frage. Woher sollte sonst meine Motivation kommen, daran mitzuarbeiten? Sie stellen MIR aber diese Frage nicht, weil sie befürchten, ich könne mit 'Ja' antworten. Was wäre dann? Wie verhält man sich? Was muss, kann oder darf man dann sagen? Also reden wir lieber von etwas Anderem, das nichts mit Tod und schon gar nicht mit dem Tod von Kindern zu tun hat. Kommt Ihnen das bekannt vor? 

Interviewvorbereitungen
Interviewvorbereitungen

Ja, es ist meine größte Angst, mein Kind zu verlieren. Ich habe einen mittlerweile sechsjährigen Sohn. Schon während der ersten Schwangerschaftswochen reifte in mir eine andere Gefühlswelt heran, die ich vorher nicht kannte. Eine Welt voll reinster Glückseligkeit über das heranwachsende Leben, voll purer Liebe für ein ungeborenes Kind, voll Demut darüber, diese Erfahrung machen zu dürfen. Aber auch Emotionen wie Sorge und Angst bekamen plötzlich eine neue Qualität. Was, wenn er unheilbar krank werden würde? Was, wenn er einmal nicht von der Schule nach Hause kommen würde? 

 

Mein Sohn ist gesund und munter, doch für viele von Ihnen, liebe Aktion Lichtpunkt-Vertraute, wurden diese albtraumhaften Vorstellungen Realität. Ihnen gehört mein tief empfundenes Mitgefühl und Sie sind meine Motivation, an einer Aktion wie dieser mitzuwirken. Wenn ich dabei mithelfen kann, dieses Band oder besser dieses Netz aus Lichtpunkten zwischen Ihnen allen mit zu spinnen, das signalisiert Ihr seid nicht allein! Eure Trauer wird gesehen und gehört und darf zwischen uns stattfinden!, dann will ich das tun. Denn ich habe sie gelesen, die Erfahrungsberichte, und aus Ihren Kommentaren dazu gelernt, wie wichtig Ihnen Zusammenhalt und Unterstützung sind. Und dass verwaiste Eltern, trauernde Geschwister und Großeltern Zeit und Raum brauchen, um Ihre Gefühle zu bündeln, um über sie zu sprechen oder auch schweigen zu können, aber vor allem, dass Sie eines nicht wollen: dass Ihr Kind „einfach“ vergessen oder verschwiegen wird. 

Anne Scheschonk mit ihrem Lichtpunkt
Anne Scheschonk mit ihrem Lichtpunkt

Vielen Menschen in Ihrem Umfeld ist das (noch) nicht bewusst. Sie sind zwar auch betroffen vom Tod Ihres Kindes, haben aber gleichzeitig Angst davor, durch falsche Gesten und Worte Ihr Leid zu verstärken. Wenn wir alle hier vermitteln können, durch das Tragen eines kleinen Lichtpunktes, und so Öffentlichkeit schaffen für die Problematiken verwaister Eltern und die Gesellschaft ein kleines Stück weiter für diese sensibilisieren können, dann haben wir schon viel erreicht. 


Auch wenn die von uns veröffentlichten Berichte unendlich traurig und nur schwer zu ertragen sind: Jede offen geteilte Erfahrung, jede Geschichte über ein geliebtes Kind, das gegangen ist, hat Anderen unter Ihnen wiederum Trost und Zuversicht gespendet. In jedem einzelnen Beitrag stecken so viele wertvolle Hinweise und Gedanken für betroffene Eltern, aber auch für indirekt betroffene Personen und nicht zuletzt Menschen, die sich professionell mit Tod und Trauer auseinandersetzen oder sich plötzlich damit konfrontiert sehen. Wir möchten jeden Einzelnen ermutigen, sie zu lesen.

Dass Sie Ihre persönlichen Geschichten mit uns geteilt haben, dafür danken wir, die Aktion Lichtpunkt und alle Leser und Leserinnen Ihrer Berichte, Ihnen von Herzen: Martina Hosse-Dolega, Britta Walper, Ira & Stefan Bieder, Antje Beyer, Kerstin Krauße, Nadja Salzberg, Katja H., Astrid Burkhardt und einer Mutter, die gern anonym ihre Erfahrungen teilen wollte. Von Ihnen habe ich, haben wir so Vieles lernen dürfen! 

Lassen Sie uns dort anknüpfen und gemeinsam noch mehr Licht und Klarheit darüber schaffen, was es braucht, um ein Kind zu verabschieden, Mütter und Väter zu stärken, Familien zusammen zu halten, selbstbestimmt und respektiert zu trauern und zu gedenken.

Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes und inspiriertes Jahr 2015, auf dass es ein ganz Besonderes für Sie wird!


Anne Scheschonk


* * *

Anne Scheschonk (Jahrgang 1977) ist seit 2012 bei der Aktion Lichtpunkt.

Sie hat Medienwissenschaften und Ethnologie studiert und arbeitet als Freie Autorin und Filmemacherin. Und eigentlich wollte sie "nur" einen Beitrag über die Aktion Lichtpunkt verfassen. Daraus entwickelte sich eine tolle Zusammenarbeit. Anfangs waren es vor allem die Videoclips für die Aktion. Mittlerweile arbeitet sie auch in der Redaktion. Sie verfasst und redigiert Texte, führt Interviews, unterstützt die Pressearbeit und ist kaum noch weg zu denken... www.annescheschonk.com

 

Und sie trägt ihren Lichtpunkt für Daniel, einen Freund.

 

VIELEN DANK - LIEBE ANNE, für all' Dein Engagement!

Redaktionsplanung, Aktion Lichtpunkt 2014
Redaktionsplanung, Aktion Lichtpunkt 2014
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Di

16

Dez

2014

Spenden statt Schenken

"Spenden statt Schenken" UniVersa Versicherungen 2014
"Spenden statt Schenken" UniVersa Versicherungen 2014

uniVersa Weihnachtsaktion 2014 


"Spenden statt Schenken"


Das Unternehmen nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, Menschen zu unterstützen, die wenig komfortable Perspektiven im Leben haben. Nach dem Motto "Bei uns sind Sie zuhause"  möchte das Unternehmen seine Mitmenschen mit einigen Momenten des Glücks "beschenken".

Es verzichtet dafür auf den Versand der obligatorischen 
Weihnachtsgrüße und -präsente. Stattdessen wird eine finanzielle Unterstützung an gemeinnützige Hilfsprojekte gegeben.

 

Jeder Mitarbeiter des Unternehmens kann einen Vorschlag für eine Begünstigung tätigen und begründen. Gewährleistet muss u.a. sein, dass die Spenden auch wirklich bei den Empfängern ankommen.


In diesem Jahr wird neben anderen Initiativen der VEID e.V./Aktion Lichtpunkt unterstützt.

 

Wir hoffen, es gibt viele Nachahmer dieser engagierten und wunderbaren Idee.


Wir sagen für die Unterstützung verwaister Eltern & trauernder Geschwister sowie ihr jährliches Engagement

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So

14

Dez

2014

Nicht allein - Weltgedenktag für verstorbene Kinder

Das Ritual des Worldwide Candle Lighting lässt international eine Lichterkette entstehen. Überall auf der Welt stellen betroffene Eltern eine Kerze um 19 Uhr ins Fenster und leuchten in Gedenken an ihre Kinder.


Um 19 Uhr stellen wir eine Kerze für Euch ins Fenster:

In Erinnerung an Eure/unsere Kinder. 

Und wir tragen - nicht nur an diesem Tag - unseren Lichtpunkt in tiefer Verbundenheit mit den schmerzlich vermissten Kindern und mit den verwaisten Eltern, trauernden Geschwistern und Großeltern.

An diesem, heutigen Weltgedenktag für die Kinder, die zu wenig Zeit auf dieser Welt hatten, leuchten über 2.100 Lichtpunkte auf der Lichtpunktkarte.

Über 2.100 Lichtpunkte auf der digitalen Karte - Stand, 14.12.2014
Über 2.100 Lichtpunkte auf der digitalen Karte - Stand, 14.12.2014
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Di

18

Nov

2014

Erfahrungsberichte

Wir haben verwaiste Eltern gefunden, die bereit waren, uns ein schriftliches Interview zu geben. Wir versuchen in diesen Interviews eine Fokus auf den konkreten Moment des Abschieds und die aller erste Zeit danach zu legen. (In den nächsten Jahren werden wir die daran anschließenden Themen wie Trauer, Trauerverarbeitung, Lebenshilfe thematisieren).

 

Die Erfahrungsberichte geben diesem Moment des konkreten Abschieds - dem Tod - auch in der Kommunikation Raum. Denn dieser wohl schwerste, heikelste und intimste Moment wird fast nie besprochen. Für gemein hin wird als Abschied die Trauerphase gemeint, die den langen Abschied = Loslassen lernen meint. Wir meinen bei "Abschied" den Moment der Verabschiedung - den Moment des Todes Ihres Kindes. 

Creative Commons license. Author: Petar Milošević
Creative Commons license. Author: Petar Milošević

Sie können die Fragen im PDF lesen, die wir in vier grobe "Teilbereiche" unterteilt  und primär als gedankliches Fragegerüst gemeint haben. 

Den Interviewten stand es offen, in welchem Format und Stil sie schreiben. Auch die Entscheidung zu Bildern haben wir den Eltern überlassen.


Mit Absicht haben wir uns für schriftliche Interviews entschieden, da somit die maximale  Kontrolle über die Emotionalität der freizugebenden Texte und die Gefühle des Interviewten gewährleistet sind.


Wir bedanken uns bei allen Eltern, die uns an ihren Schicksalen, Erfahrungen und Gedanken teilhaben lassen. Sie geben uns allen die Chance, ein besseres Verständnis zu erzeugen und aus den Berichten über unseren Umgang mit verwaisten Eltern nachzudenken, daraus Schlüsse zu ziehen und unser Verhalten zu prüfen und zu ändern.


Denn es geht nicht nur darum, emotionale Erlebnisse zu teilen, sondern die Welt wieder ein bisschen zu verbessern, indem wir Menschen "richtig" helfen, die es brauchen. Dafür müssen wir passende KOMMUNIKATIONSFORMEN finden, auf ettlichen Ebenen HANDLUNGSSPIELRÄUME eröffnen und uns in ZUNEIGUNG und GEDULD üben.


Nutzen wir diese Chance!


Interviewfragen an betroffene Eltern, die sich freiwillig bereiterklärt haben, uns zu antworten. Die Interviews erfolgten schriftlich.

Interviewfragen_ALP_2014_Erfahrungsberic
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So

16

Nov

2014

Benefizkonzert, 22.11.2014

Das Leipziger Renaissanceensemble Resonantia spielt Ausschnitte aus ihrer Debüt-CD “Fortune my foe” und setzt damit  einen musikalischen Lichtpunkt zugunsten der Aktion Lichtpunkt - in Gedenken an die Kinder, die zu wenig Zeit auf dieser Welt hatten & in Anteilnahme mit den verwaisten Eltern und trauernden Geschwistern.

Das Konzert findet statt am


Samstag, 22. November 2014,

um 18 Uhr

in der Alten Handelsbörse 

am Naschmarkt 1, 04109 Leipzig.


Eintritt FREI – SPENDEN erwünscht


Resonantia präsentiert Alte Musik auf hohem musikalischen Niveau. Unter der Leitung des Lautenisten Frank Petersen finden sich renommierte Musiker in variabler Besetzung zusammen und interpretieren Kammermusik aus Renaissance und Barock. Resonantia überrascht durch originelle Programmgestaltung und immer wieder neue Entdeckungen musikalischer Schätze. Und der begehrte Veranstaltungsort gibt dem Konzert einen besonders würdigen Rahmen.


Lasst Euch diesen Termin nicht entgehen! Wir freuen uns auf Euer Kommen und bedanken uns bei den gefeierten Musikern für ihr Engagement.

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Di

04

Nov

2014

Das Thema der Aktion Lichtpunkt 2014

Der Moment des Abschieds

"Und dann ist unser Kind gestorben. Wir gehen fast jeden Tag auf den Friedhof. Es ist nun schon 5 Jahre her."

 

So oder so ähnlich wird der eigentliche Moment des Abschieds übergangen. Warum? Dafür wird es auch persönliche Gründe geben; doch sicher auch deshalb, weil man den Menschen, dem man kurz erklären soll, wie es einem geht, nicht mit der Dramatik und dem konkreten Moment des Abschieds - dem TOD des Kindes - schockieren will. 

Sanfter spricht sich das Wort Abschied, weil es zumeist eine unbestimmte Zeit meint. 

 

Umgangssprachlich - in Bezug auf den Tod - wird mit dem Begriff "Abschied" die Zeit nach dem Tod gefasst, die wir lieber unter den verschiedenen Phasen der Trauer subsumieren wollen. Auch hier wieder die Frage: Warum? Denn im Leben ist der Abschied genau der Moment, in dem man sich das letzte Mal auf dem Bahnhof umarmt, sich die letzten Worte sagt, in den Zug steigt und der Zurückgebliebene so lange winkt, bis der Zug mit dem geliebten Menschen nicht mehr zu sehen ist.

 

Warum habe ich, obwohl ich nun schon einige Schicksale kennengelernt habe, den eigentlichen Moment des Abschieds - den Moment des Sterbens - noch nie erzählt bekommen? Nach diesem Moment musste ich immer fragen, wenn ich etwas darüber erfahren wollte.

 

Welche Zeit meint der "Abschied"?


Bei manchen fängt der Moment des Abschieds vielleicht schon an, wenn die Diagnose einer unheilbaren Krankheit sich erhärtet hat und der Kampf und das Ringen mit dieser vergebens ist. Dann beginnt der Abschied mit einem Abschied-Nehmen. Und dann gibt es den Moment des Todes, wenn der letzte Atemzug genommen ist, wenn keine Aktionen oder Reaktionen mehr zu erwarten sind, wenn der Körper die Spannung des Lebens verliert und fällt. Manche Eltern können in diesem Moment bei ihren Kindern sein, wie sie zur Geburt ihrer Kinder auch da waren.

 

Manchen Eltern bleibt dieses Abschied-Nehmen verwehrt, wenn ein Unfall, ein Suizid oder gar ein Mord diesen letzten Abschied nur noch vom toten Körper möglich macht - oder nicht einmal das, weil sie erst später vom Tod ihres Kindes erfahren. Dann müssen Eltern mit einem Abschied leben, den sie nie richtig nehmen konnten.

 

Doch was bedeutet es, Abschied zu nehmen? Gibt es einen guten Abschied? Wie bereiten sich die Menschen auf ihn vor? Wie erleben sie ihn? Was fühlt eine Mutter, ein Vater, eine ganze Familie in diesen ersten Momenten? Was brauchen Menschen dann? Was würden sie sich wünschen? Und wie lernen wir darüber zu sprechen?

 

Diese Fragen und viele mehr haben wir einigen Eltern gestellt, die sich bereit erklärt haben, uns ihre Geschichte mit diesem schweren Moment zu schildern. Jeder tut dies auf seine Weise. Und wir haben Menschen interviewt, die diese Momente des konkreten Abschieds begleiten.

 

Und warum wollen wir das wissen und das erzählen?

 

Weil es so wichtig ist, dass wir verstehen, was genau passiert. Weil es wichtig ist, dass wir wissen, was wir mit diesem Wissen besser machen können. Weil wir daraus lernen, wie wir miteinander umgehen können. Das hilft den Menschen, die dieses Schicksal durchleiden, und den Menschen, die diesen Trauernden "richtig" und gut begegnen wollen. FÜR EINANDER

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Sa

01

Nov

2014

Spenden verändert

Lichtpunkte spenden
Lichtpunkte spenden

In den ersten beiden Jahren haben wir den Wunsch von Menschen unterschätzt, die für die Aktion Lichtpunkt, für die Arbeit des VEID e.V. und für die direkte Unterstützung der Trauernden spenden wollten. Deshalb haben wir hier etwas geändert:

 

Weiterhin haben alle Menschen die Möglichkeit, einen oder mehrere Lichtpunkte zu spenden.

Hinzugekommen ist, dass man einen Lichtpunkt spenden + eine Geldspende tätigen kann.

 

Die gespendeten Lichtpunkte gehen wieder an ein besonderes Projekt oder eine Institution, die wir während der Aktion vorstellen werden.

Die Geldspende geht ohne Abzüge an den VEID e.V. und somit an die Trauernden.

 

Wir hoffen, so in Zukunft auch die Höhe der Spenden steigern zu können, damit die Arbeit der zumeist Ehrenamtlichen erleichtert und den verwaisten Familien besser geholfen werden kann. Damit können wir nun auch aktiv zum Spenden aufrufen. 

 

Wir sind über jede Spende erfreut und dankbar!

Und hier gehts zur Spendenseite

 

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Fr

31

Okt

2014

Die erste App der Aktion Lichtpunkt ist da!!!

iPhone Screenshots der App Aktion Lichtpunkt
iPhone Screenshots der App Aktion Lichtpunkt

Die erste App der Aktion Lichtpunkt ist ab heute im App Store gratis zu laden.

Hier geht es zur App

Kompatibilität: Erforderlich ist iOS 6.0 oder höher. Kompatibel mit iPhone, iPad und iPod touch. Diese App ist optimiert für iPhone 5.

 

In dieser ersten Version haben wir eine aktive Karte entwickelt, die die Orte und Postleitzahlen der einzelnen Punkte exakt positioniert und anzeigt. Somit kommen wir dem Wunsch nach, dass die gesetzten Lichtpunkte ab 2014 besser zu finden sind und zugeordnet werden können. 

Diese und weitere geplante Funktionen verdanken wir dem Team von creativeSOGIn der ersten Version ist die Deutschlandkarte aktiv; der Nutzer kann seinen Lichtpunkt über die App erwerben; die Lichtpunktspenden können über das App-Interface getätigt werden; und unter allem liegt eine Musik, die einer der creativeSOG-Mitglieder, Franz Merker, eigens für die Aktion Lichtpunkt komponiert hat.

In Zukunft werden weitere Funktionen und die Karten anderer Länder hinzukommen. Außerdem werden wir versuchen, die App in näherer Zukunft auch für Android-Geräte anbieten zu können.


Und weil nicht jeder ein Smartphone hat, haben wir nach wie vor die "einfache" Karte der Lichtpunket und die Liste der Orte mit Postleitzahlen auch auf der Webseite.

 

Sollten Probleme oder Schwierigkeiten auftreten, so steht folgende Support-Email-Adresse zur Verfügung: support@creativeSOG.com

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Do

30

Okt

2014

Motiv Aktion Lichtpunkt 2014

Motiv der Aktion Lichtpunkt 2014
Motiv der Aktion Lichtpunkt 2014

"... dort oben leuchten die Sterne - hier unten leuchten wir ..."

Dieser Auszug aus dem beliebten Kinderlied war vom ersten Augenblick der Idee zur Aktion Lichtpunkt dabei. Und sofort entstehen Innenbilder im Kopf, die man dann versucht, in echte Bilder umzusetzen. Wir hoffen, diese visuelle Umsetzung der Lichtpunktidee gefällt Euch! Sollen wir daraus ein Plakat machen?


Wir freuen uns auf Euer Feedback.

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Mo

27

Okt

2014

Aktion Lichtpunkt 2014 startet in wenigen Tagen

Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2014 gibt es die Aktion Lichtpunkt in diesem Jahr zum dritten Mal. Mit jedem Jahr wächst der Radius der Aktion und das Selbstverständnis für den Lichtpunkt. Darüber freuen wir uns sehr.

 

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Wir stecken in den letzten inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen. Über diesen neuen Blog der Webseite und über soziale Medienkanäle werden wir am 1. November für und mit Euch und zur gemeinsamen Erinnerung an EURE KINDER kommunizieren.

 

In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal einen realen Anlaufpunkt:

In der Innenstadt von Halle (Saale) sind wir im Ladengeschäft der Firma conVela eingemietet und prominent vertreten. Am Samstag, den 1. November 2014, werden wir dort mit Petra Hohn (1. Vorsitzende des VEID e.V.) Eure Lichtpunkte stecken und verpacken, Livemusik hören, selbstgebackenen Kuchen genießen, Flyer verteilen, mit interessierten Mitmenschen ins Gespräch kommen, zwei Sponsoren danken und Euch von Herzen persönlich begrüßen.

 

Kommt vorbei und bringt Freunde mit:

Kleine Marktstraße 7 in 06108 Halle (Saale) zwischen 11 und 15 Uhr!

Und wer danach noch etwas durch die hallesche Innenstadt bummeln möchte, kann das tun, denn an diesem Wochenende findet passenderweise das Lichterfest mit einem schönen Programm statt.

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